Fragen & Antworten

… aus Unternehmens-/Auftraggeber-Sicht

Eine Temporärmitarbeiter*in oder Freelancer*in ist ein freier Mitarbeiter auf Zeit, der von einem Arbeitgeber, aber in der Regel meist auch von mehreren Arbeitgebern, Aufträge erhält. Sie/Er ist nicht im Arbeitnehmerverhältnis beschäftigt. Eine Temporärmitarbeiter*in oder Freelancer*in wird in der Regel für zeitlich eng umrissene Projektphasen (für 1/2 Jahr, für eine bestimmten Roll-Out, für eine Urlaubsvertretung, für eine Katalogproduktion) gebucht und eingesetzt.

Prinzipiell sind Temporärmitarbeiter*inn oder Freelancer*inn für alle Branchen interessant. Allerdings lassen sie sich besonders effizient bei Tätigkeiten einsetzen, die vom PC oder direkt im Internet erledigt werden können. Sehr hilfreich sind Unternehmens-Strukturen, die ein vernetztes Arbeiten und Kommunizieren möglich machen (so z.B. CITRIX, ZOOM, Teams, Telefonsysteme). Temporärmitarbeiter*inn oder Freelancer*inn lassen sich erfahrungsgemäß in bestehende Teams gut einbinden und neigen in der Regel dazu, sich aktiv in Workflows zu integrieren.
Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen sind meist als Dienstleister in den Bereichen IT, Consulting oder Werbung tätig. Sie werden zumeist auf begrenzte Zeit engagiert, für ein bestimmtes Projekt. Ist solch ein Projekt abgeschlossen, kann die Temporärmitarbeiter*in oder Freelancer*in wieder nach einem neuen Projekt im Unternehmen oder bei anderen Kunden suchen. Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen verfügen zumeist über eine hohe Qualifikation oder Spezialisierung. Sie sind häufig beim Finanzamt als Freiberufler oder Gewerbetreibende gemeldet.
Die Arbeitsbedingungen für Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen bezüglich Einsatzort und Arbeitszeit sind frei gestaltbar. Die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen haben keinen Anspruch auf einen Arbeitsplatz in den Räumen des Unternehmens. Sie werden nicht in die Organisationsstruktur des Unternehmens eingebunden und sind auch nicht weisungsgebunden. Die Bezahlung erfolgt auf der Basis eines Dienstvertrages stundenweise oder aber auf Basis eines Werkvertrages pauschal. Für die soziale Absicherung und Versteuerung der Einkünfte sind die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen selbst verantwortlich, sie sind nicht sozialversicherungspflichtig (Ausnahme KSK, hier zahlt das Unternehmen jedoch keine Arbeitgeber-Beiträge). Die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen haben keine Ansprüche auf
  • Kündigungsschutz
  • bezahlten Urlaub
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

… zu den Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen

In der Regel arbeitet das Unternehmen direkt mit der Temporärmitarbeiter*in oder Freelancer*in zusammen und hat mit ihr/ihm auch den Werkvertrag. WestBüro steht mit Rat und Tat natürlich gerne weiterhin zur Verfügung.
In seltenen Fällen kann es auch einmal zur Beauftragung von WestBüro kommen, wobei dann eine der eigenen Mitarbeiter*innen eingesetzt wird.
In den meisten Fällen wird jedoch der Betreiber dieser Plattform, Sven Weingaertner, der Partner des Unternehmens sein.

Vor Ort arbeiten die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen meist nicht; außer dies wird explizit vereinbart. Viel häufiger arbeiten die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen von ihrem Büro oder HomeOffice dem Unternehmen wie vereinbart zu oder arbeiten direkt auf der Infrastruktur des unternehmens (CITRIX oder dergleichen).
Der Vertrag wird direkt mit dem Partner des Unternehmens, den Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen vereinbart. WestBüro tritt in den meisten Fällen lediglich als Mittler zwischen Unternehmen und Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen auf.
Die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen sind genauso zuverlässig oder unzuverlässig wie sämtliche fest angestellten Mitarbeiter. Durch die große Motivation, den Vertrag verlängert zu bekommen und/oder einen Folgeauftrag zu erhalten ist jedoch meist die Zuverlässigkeit ein wenig höher. Eine Garentie dafür gibt es jedoch nicht.

… zu den technischen Rahmenbedingungen

Nein, einen vor-Ort-Arbeitsplatz braucht das Unternehmen nicht.
Meist werden Tätigkeiten vereinbart, die mit den Hausmitteln von jedem Büro oder HomeOffice aus erledigt werden.
Für Spezialanwendungen wird der Unternehmer die entsprechende Software (Citrix, PIM, Articulate, Adobe Suite, etc.) zur Verfügung stellen.
Sollte ein enger persönlicher Kontakt gewünscht sein, so kann ein „Jour Fix“ vereinbart werden. Hierfür wird dann ein entsprechener Besprechungsraum oder Arbeitsplatz benötigt.

Als sehr hilfreich hat sich herausgestellt, wenn die Temporärmitarbeiter*in oder Freelancer*in Zugriff auf die Daten-Infrastruktur (Server) des Unternehmens haben. Dies erleichtert die Zusammenarbeit an den gleichen Daten.
Dies kann durch VPN, Citrix oder auch durch einen FTP-Zugang ermöglicht werden.
Für Support-Aufgaben bietet sich eine Telefon-Weiterleitung des Unternehmens an.

Unbedingt ja.
Die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen müssen genau so an die Anforderungen des Unternehmens herangeführt werden, wie eine festangestellte Mitarbeiter*in. Auch in Bezug auf Effizienz der Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen ist eine enge Führung sinnvoll.
Auch wenn Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen aus diversen früheren Aufträgen Fähigkeiten und Kompetenzen mitbringen, so ist meist die Zusammenarbeit komplizierter als eine einfache Anweisung in Form von „nehm das Brot und verkauf es an den Kunden“.
In der Regel wird der Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen genau erklärt was sie/er wann zu tun hat.

Die Temporärmitarbeiter*innen oder Freelancer*innen kommen zum Unternehmen und bringen viel Erfahrung und Kompetenz mit.
Sie haben jedoch die strategische Motivation, auch in der Zukunft von dem Unternehmen wieder gebucht oder engagiert zu werden. So werden sie versuchen, hinsichtlich Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit sowie fachlicher und menschlicher Kompetenz sich als nützliche Temporärmitarbeiter*innen zu präsentieren.
Insofern sind sie meist ein wenig zuverlässiger als feste Mitarbeiter*innen.

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